Über Wissenschaft, (Pseudo-)Medizin, Aufklärung, Humanismus und den Irrsinn des Alltags

Kategorie: Politik & Recht Seite 1 von 10

Solidarität ist kein Restposten

Warum Sozialstaatlichkeit mehr ist als Bedürftigenhilfe

Moderne Sozialstaatlichkeit wird häufig in einer verkürzten Logik diskutiert: Der Staat hilft denen, die es nicht schaffen. Wer leistungsfähig ist, organisiert sich privat. Solidarität erscheint in diesem Bild als subsidiäre Intervention – als Reparaturmechanismus für individuelle Defizite.

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Ein schlagendes Beispiel für dieses Fehlverständnis lieferte kürzlich der Vorsitzende der Jungen Unternehmer, Thomas Hoppe, im STERN im Gespräch mit Helena Steinhaus von sanktionsfrei.deWeiterlesen ...

DB Cargo: Mission Impossible – Jetzt im Zeitraffer

In einem früheren Artikel habe ich beschrieben, warum die DB Cargo AG strukturell in einer „Mission Impossible“ steckt.
Die zentrale These lautete: Nicht einzelne Personen scheitern hier, sondern ein ungeklärtes System.

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Mit dem nun vollzogenen Wechsel an der Spitze und den angekündigten tiefgreifenden Einschnitten verdichtet sich diese Analyse.… Weiterlesen ...

Die Beamten – und die falsche Adresse der Kritik

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Die jüngste SPIEGEL-Titelstory über „die Beamten“ enthält vieles, was nicht falsch ist. Gerade das macht ihn problematisch. Denn er reiht richtige Einzelbeobachtungen aneinander, ohne sie kausal zu verbinden, und lenkt die Aufmerksamkeit auf die falsche Adresse. Kritik wird personalisiert, wo sie strukturell sein müsste.

Das Pensionslasten-Missverständnis

Das zentrale Beispiel dafür sind die immer wieder beklagten Pensionslasten.… Weiterlesen ...

Die Illusionen der ökonomischen Vernunft

Warum unsere wirtschaftspolitischen Debatten an falschen Bildern scheitern

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Wer die wirtschaftspolitischen Debatten der vergangenen Jahre verfolgt, stößt auf ein merkwürdiges Phänomen: Es mangelt nicht an Zahlen, nicht an Studien, nicht an Expertise. Und doch kreisen Diskussionen immer wieder um Narrative, die bei näherer Betrachtung wenig mit der realen Funktionsweise moderner Volkswirtschaften zu tun haben.… Weiterlesen ...

Gold, Diamanten und der Mythos vom „ewigen Wert“

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Warum symbolische Vermögen keine Zukunft finanzieren

Endlich mal ein Lichtblick ökonomischen Denkens in den Medien. Der SPIEGEL berichtet über die Absicht verschiedener Zetnralbanken – so auch der Bundesbank – ihr Goldvermögen oder Teile davon aus den Tresoren der FED „nach Hause zu holen“. Die Pointe, bei der ich dem SPIEGEL-Autor völlig zustimme ist: Wozu?… Weiterlesen ...

Wenn Moral Analyse ersetzt

Warum über Arbeit geredet wird, wenn über Nachfrage gesprochen werden müsste

Dieser Text kann als Fortführung meines Artikels „Mehr Arbeiten ist keine Wirtschaftspolitik“ beim Humanistischen Pressedienst gelesen werden.


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Lifestyle-Teilzeit? – Photo by Pixabay on Pexels.com

In der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte fällt ein bemerkenswertes Missverhältnis auf: Über Arbeitszeit, Leistungsbereitschaft und individuelle Anstrengung wird ausgiebig gesprochen – über Nachfrage, Investitionen und makroökonomische Steuerung hingegen kaum.… Weiterlesen ...

Reform oder Reformsimulation?

Drei Grundsatzpostulate zur aktuellen Debatte über den Sozialstaat

Die von Ministerein Bas im August 2025 eingesetzte Regierungskommission zur Reform des Sozialsystems hat schon Feierabend gemacht. Heute abend konnte – musste? – ich im SPIEGEL nachlesen, welches Wunderwerk dort in unglaublicher Geschwindigkeit kreiert wurde:

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Es gibt politische Texte, bei denen man bereits während der Lektüre weiß, dass etwas nicht stimmt.… Weiterlesen ...

Eine kleine Skizze zu Meinungsfreiheit

Der vorherige Beitrag zum Thema NIUS / Daniel Günther ruft ein wenig nach einer Einordnung des Meinungsfreiheitsbegriffs, mit dem dort jongliert wird. Keine abschließende Analyse, nur ein paar Talking Points.

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Grenzen der Meinungsfreiheit sind dem deutschen Verfassungsrecht nicht fremd, sondern konstitutiv.

Artikel 5 GG ist kein Free-Speech-Absolutismus, sondern Teil einer geordneten Freiheitsarchitektur.… Weiterlesen ...

Zentrum für politische Vernebelung: Wie Desinformation Anschluss findet

Man kann Daniel Günther mögen oder ablehnen, seinen Vorschlag zur Social-Media-Nutzung unter 16 kritisch sehen oder begrüßen – das ist eine normale, demokratische Kontroverse. Was in den vergangenen Tagen um seinen Auftritt bei Markus Lanz geschah, ist jedoch von anderer Qualität. Es geht nicht um Streit in der Sache, sondern um eine Methode: Aus einer Aussage wird durch selektive Montage und suggestives Framing ein Vorwurf gebaut, der im politischen Raum dann als „Beleg“ zirkuliert.… Weiterlesen ...

Zentrum für politische Dummheit IV

Was in Berlin gerade passiert, wäre in jeder ordentlich geführten Verwaltung ein Routinefall für die Compliance‑Stelle gewesen. Stattdessen produziert die Senatskanzlei ein öffentliches Drama – und beschädigt damit ausgerechnet jene, die helfen wollen.

Bild von Gideon Putra auf Pixabay

Die Berliner Kaffeewette und die unbekannte Dame namens Compliance

Es gibt Vorgänge, bei denen man sich fragt, ob in einer Senatskanzlei eigentlich irgendjemand sitzt, der in der Lage ist, eine Problemlage zunächst einmal fachlich zu betrachten, bevor man öffentlich Alarm schlägt.… Weiterlesen ...

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