Mein Buch „Vom Zweifel zur Haltung – Eine Reise durch die Geschichte der Erkenntnis“ ist am 16.05.2025 offiziell erschienen, und in den nächsten Tagen wird es im Buchhandel ankommen. Es fühlt sich seltsam an, das hier zu schreiben – „Werbung“ ist nicht mein Vokabular.… Weiterlesen ...
Kategorie: Skeptizismus
In den vergangenen Tagen gab es Diskussionen rund um einige meiner Beiträge zur ME/CFS-Aktion von Janos Hegedüs. Die Wortwahl – insbesondere der Begriff „Hetzjagd“ – wurde von einigen als unangemessen empfunden. Ich kann das nachvollziehen. Ich habe mich daher entschieden, die betreffenden Texte zu entfernen und diesen Disclaimer zu posten.
Diese Entscheidung ist kein Widerruf meiner sachinhaltlichen Perspektive, sondern Ausdruck meines Respekts gegenüber unterschiedlichen Sichtweisen und des Wunsches, unnötige Eskalationen und persönliche wie institutionelle Beschädigungen zu vermeiden.… Weiterlesen ...

Wer sich das Etikett des Skeptikers zu eigen macht, verpflichtet sich – so sollte man meinen – zu intellektueller Redlichkeit, methodischer Strenge und erkenntnisoffener Kritik. Doch was, wenn aus Skepsis eine Rhetorik des Nichtwissens wird? Wenn der Zweifel nicht mehr fragt, sondern nur noch zersetzt?… Weiterlesen ...
Zwischen Wahrheitssuche und Wahrheitsverachtung

Es bleibt noch die Lücke zu schließen von Nietzsche über den Historismus und den Pragmatismus bis zum Durchbruch der radikalen Postmodernen in der Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts. Zu berichten gibt es genug.
Der Wiener Kreis – Wissenschaft als logische Konstruktion
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete sich mit dem Wiener Kreis eine Gruppe von Philosophen, Mathematikern und Wissenschaftstheoretikern, die versuchte, der Philosophie eine neue Grundlage zu geben.… Weiterlesen ...
Die Geburt der modernen Wahrheitssuche

Mit dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit wandelt sich auch die Vorstellung von Erkenntnis grundlegend. Die Renaissance steht nicht nur für ein Wiederaufleben antiker Bildungsideale, sondern auch für eine neue Zuversicht, dass der Mensch die Welt selbstständig erkennen kann – jenseits der kirchlichen Dogmen und der scholastischen Tradition.… Weiterlesen ...

Einleitung: Der große Sprung – und warum er Sinn ergibt
Zwischen dem antiken Streit über Wahrheit und der scholastischen Philosophie des Mittelalters liegen viele Jahrhunderte. Und doch ist unser Sprung bis ins Mittelalter gerechtfertigt, den wir hier vom ersten zum zweiten Teil unserer kleinen Serie wagen: Denn nach der Antike herrschte zunächst der nüchterne Pragmatismus der römischen Welt und danach wurde die Frage nach Wahrheit und Erkenntnis weitgehend theologisch überformt.… Weiterlesen ...
Der Reiz des Relativismus
Warum hat der Relativismus einen so dauerhaften Reiz? Vielleicht, weil er dem subjektiven Empfinden des Menschen entgegenkommt. Wer kennt nicht das Gefühl: „Meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit“? Die Vorstellung, dass es keine objektive Wahrheit gebe, sondern jede Erkenntnis relativ zu Perspektive, Kultur oder Sprache sei, fasziniert und beunruhigt gleichermaßen.… Weiterlesen ...

Die neuen Fronten im vermeintlich aufgeklärten Diskurs
Die aufgeklärte Weltanschauung, zu der sich viele bekennen, lebt von einem Ideal: dass Argumente mehr zählen als Zugehörigkeiten, dass Aufklärung mehr bedeutet als Gesinnung, und dass Skeptizismus nicht bloß ein Label, sondern eine Methode ist. Doch im Schatten aktueller Debatten offenbart sich ein paradoxes Bild: Ausgerechnet jene, die sich selbst als besonders aufgeklärt, kritisch und menschlich empfinden, agieren zunehmend im Modus von Tribalisierung, Kontaktschuld und moralischer Höherbewertung der eigenen Blase.… Weiterlesen ...
