Über Wissenschaft, (Pseudo-)Medizin, Aufklärung, Humanismus und den Irrsinn des Alltags

Kategorie: Ökonomie Seite 1 von 2

Die Illusionen der ökonomischen Vernunft

Warum unsere wirtschaftspolitischen Debatten an falschen Bildern scheitern

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Wer die wirtschaftspolitischen Debatten der vergangenen Jahre verfolgt, stößt auf ein merkwürdiges Phänomen: Es mangelt nicht an Zahlen, nicht an Studien, nicht an Expertise. Und doch kreisen Diskussionen immer wieder um Narrative, die bei näherer Betrachtung wenig mit der realen Funktionsweise moderner Volkswirtschaften zu tun haben.… Weiterlesen ...

Gold, Diamanten und der Mythos vom „ewigen Wert“

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Warum symbolische Vermögen keine Zukunft finanzieren

Endlich mal ein Lichtblick ökonomischen Denkens in den Medien. Der SPIEGEL berichtet über die Absicht verschiedener Zetnralbanken – so auch der Bundesbank – ihr Goldvermögen oder Teile davon aus den Tresoren der FED „nach Hause zu holen“. Die Pointe, bei der ich dem SPIEGEL-Autor völlig zustimme ist: Wozu?… Weiterlesen ...

Exportüberschüsse sind kein Wohlstand

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Wie der deutsche Exportfetisch Nachfrage zerstört, Sozialkassen aushöhlt und Abhängigkeiten schafft

Über Jahre galt er als Ausweis wirtschaftlicher Stärke: der deutsche Exportüberschuss. „Exportweltmeister“ wurde gefeiert wie ein Gütesiegel, ein Beleg für Leistungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Vernunft. Wer Zweifel anmeldete, galt als weltfremd oder neidisch auf den Erfolg.… Weiterlesen ...

Wenn Angebotspolitik Finanzmarktrisiken erzeugt

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Wie falsche Anreize Liquidität umlenken – und Krisen begünstigen

In der wirtschaftspolitischen Debatte wird angebotsorientierte Politik häufig als harmlos oder zumindest risikoarm dargestellt. Steuererleichterungen, Abschreibungsmöglichkeiten und pauschale Investitionsanreize gelten als Mittel, um Wachstum „anzuschieben“. Bleibt dieses Wachstum aus, wird der Misserfolg meist individualisiert: Unternehmen seien zu zögerlich, Arbeitnehmer nicht leistungsbereit genug, Märkte zu träge.… Weiterlesen ...

Wenn Moral Analyse ersetzt

Warum über Arbeit geredet wird, wenn über Nachfrage gesprochen werden müsste

Dieser Text kann als Fortführung meines Artikels „Mehr Arbeiten ist keine Wirtschaftspolitik“ beim Humanistischen Pressedienst gelesen werden.


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Lifestyle-Teilzeit? – Photo by Pixabay on Pexels.com

In der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte fällt ein bemerkenswertes Missverhältnis auf: Über Arbeitszeit, Leistungsbereitschaft und individuelle Anstrengung wird ausgiebig gesprochen – über Nachfrage, Investitionen und makroökonomische Steuerung hingegen kaum.… Weiterlesen ...

Zentrum für politische Dummheit III

Lebensmittelpreise, Warenkörbe und andere Ablenkungsmanöver

Die aktuelle Debatte über steigende Lebensmittelpreise ist ein Lehrstück politischer Fehladressierung. Kaum ein Thema ist empirisch so gut zugänglich, kaum eines wird zugleich so konsequent an den falschen Stellen bearbeitet.

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Der Befund ist zunächst banal:
Seit 2020 sind die Erzeugerpreise für Lebensmittel nur geringfügig gestiegen.… Weiterlesen ...

Zentrum für politische Dummheit II

Es besteht genug Anlass, die im ersten Beitrag unter diesem Titel angedeutete methodische Schieflage des SPD-Vorstoßes ein wenig näher zu betrachten. Das soll im Nachfolgenden geschehen.

Das 400.000-Euro-Missverständnis

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Ein zentraler Referenzwert des aktuellen SPD-Vorstoßes zur Erbschaftsbesteuerung verdient eine gesonderte Betrachtung. Die unter Berufung auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau zitierte und methodisch grundgelegte Zahl eines „durchschnittlichen Unternehmensverkaufspreises“ von rund 400.000 Euro – bei der KfW tatsächlich 499.000 Euro – erweist sich bei näherem Hinsehen als hochproblematisch.… Weiterlesen ...

Zentrum für politische Dummheit

Wenn richtige Themen zur falschen Zeit zerstört werden

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Es gibt politische Fragen, die zu wichtig sind, um sie taktisch zu verspielen. Die stärkere Beteiligung großer Vermögen an der Finanzierung des Gemeinwesens gehört zweifellos dazu. Umso frustrierender ist es, wenn genau diese Frage in einer Weise aufgerufen wird, die ihr politisch schadet, statt sie voranzubringen.… Weiterlesen ...

Berliner Wunschökonomie

Es ist ein bemerkenswertes Signal, wenn in einer wirtschaftlich angespannten Lage ausgerechnet jene Stimmen verstummen, die institutionell für Einordnung und Korrektur zuständig wären. Wenn der Kanzler wirtschaftspolitische Deutungen und Finanzierungsfantasien vorträgt, der Finanzminister jedoch ebenso schweigt wie die Wirtschaftsministerin, ist das kein Zufall. Es ist ein Symptom.

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Brücken bauen – und Brücken erzählen

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Es gibt Brücken, die verbinden. Und es gibt Brücken, die erzählen.
Die Rahmede-Talbrücke im schönen Sauerland erzählt eine Geschichte, die man eigentlich nicht schönreden kann – es sei denn, man versucht es trotzdem.

Die FAZ jedenfalls versucht es.
Sie preist die Wiedereröffnung der Brücke (nach vier Jahren Bauzeit) als Beleg dafür, dass die Bundesregierung (nicht ganz ein Jahr im Amt) nun endlich Tempo mache.… Weiterlesen ...

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