Über Wissenschaft, (Pseudo-)Medizin, Aufklärung, Humanismus und den Irrsinn des Alltags

Kategorie: Humanismus Seite 3 von 4

Politische Zumutung im Gewand der Reform

🟥 „Das Sozialstaatsprinzip ist keine politische Option – es ist eine verfassungsrechtlich garantierte Verpflichtung.“
Es konkretisiert das Gebot der Menschenwürde und setzt dem politischen Zugriff klare Grenzen. Wer am Existenzminimum kürzen will, ignoriert nicht nur die soziale Realität, sondern auch die Verfassung und die höchstrichterliche Rechtsprechung.

🟥 „Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 

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Die unsichtbare Linie: Warum Ungleichheit das verdrängte Grundproblem der Politik ist

Rentner als Zielscheibe: Die politische Debatte verkennt strukturelle Ursachen und moralisiert individuelle Lebensläufe.
Illustration von Microsoft Copilot

Als Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, gestern (22.08.2025) im Spiegel-Interview vorschlug, Rentner zu einem Pflichtjahr für die Gesellschaft zu bewegen, war die Reaktion blitzartig – und vorhersehbar. Empörung, Spott, Zustimmung: Die Debatte entfaltete sich entlang der üblichen Linien.… Weiterlesen ...

Das Grillenzirpen der SPD – und das doppelte Spiel der FAZ

Grillenzirpen und Nebelhörner – visualisiert von Microsoft Copilot

Manchmal hilft die Natur bei der Beschreibung des Politischen. Grillen zum Beispiel. Sie zirpen. Unermüdlich. Und ganz gleich, was ringsum passiert – das Zirpen bleibt gleich. Es hat keinen Bezug zur Wirklichkeit, sondern scheint eine Art akustischer Selbstberuhigung zu sein. Und damit wären wir bei der SPD.… Weiterlesen ...

Wenn Skepsis zur Verweigerung wird – eine Replik auf Psirams ME/CFS-Serie

Vom Zweifel zur Auflösung – Microsoft Copilot

Wer sich das Etikett des Skeptikers zu eigen macht, verpflichtet sich – so sollte man meinen – zu intellektueller Redlichkeit, methodischer Strenge und erkenntnisoffener Kritik. Doch was, wenn aus Skepsis eine Rhetorik des Nichtwissens wird? Wenn der Zweifel nicht mehr fragt, sondern nur noch zersetzt?… Weiterlesen ...

Warum Pseudomedizin mehr schadet als nur dem Einzelnen

Eine Nachbetrachtung zum Vortrag beim Themenabend Pseudomedizin „Hilft’s nicht, so schadet’s nicht“ der Partei der Humanisten, 20. März 2025

Am 20. März 2025 durfte ich im Rahmen eines Themenabends der Partei der Humanisten (PdH) einen Vortrag über das Schadenspotenzial der Pseudomedizin halten. Die Veranstaltung, deren Mitschnitt inzwischen online abrufbar ist, hatte ein erklärtes Ziel: differenziert, aber deutlich zu klären, warum die allzu oft verharmlosten „alternativen“ Heilverfahren nicht bloß medizinisch fragwürdig, sondern ethisch und auch gesellschaftlich hochproblematisch sind.… Weiterlesen ...

Die Wurzeln des Relativismus IV – Das 20. Jahrhundert bis zur Postmoderne

Zwischen Wahrheitssuche und Wahrheitsverachtung

Es bleibt noch die Lücke zu schließen von Nietzsche über den Historismus und den Pragmatismus bis zum Durchbruch der radikalen Postmodernen in der Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts. Zu berichten gibt es genug.

Der Wiener Kreis – Wissenschaft als logische Konstruktion

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete sich mit dem Wiener Kreis eine Gruppe von Philosophen, Mathematikern und Wissenschaftstheoretikern, die versuchte, der Philosophie eine neue Grundlage zu geben.… Weiterlesen ...

Die Wurzeln des Relativismus I – Ein Blick in die Antike

Der Reiz des Relativismus

Warum hat der Relativismus einen so dauerhaften Reiz? Vielleicht, weil er dem subjektiven Empfinden des Menschen entgegenkommt. Wer kennt nicht das Gefühl: „Meine Wahrheit ist nicht deine Wahrheit“? Die Vorstellung, dass es keine objektive Wahrheit gebe, sondern jede Erkenntnis relativ zu Perspektive, Kultur oder Sprache sei, fasziniert und beunruhigt gleichermaßen.… Weiterlesen ...

Wenn der Common Sense verlorenzugehen droht

Photo by Gerardo Manzano on Pexels.com

Wer mich kennt, weiß: Ich bin selten schlecht gelaunt und schwer unterzukriegen. Aber inzwischen mache ich mir ernsthafte Sorgen um das, was man den common sense nennt – jenes fragile Netz aus Vernunft, Vertrauen und Verständigungsfähigkeit, das unsere freiheitliche Demokratie zusammenhält.

Ich gehe sogar so weit, das, was mich (wie ich glaube) auszeichnet, die Differenzierung, mal ein Stück weit beiseite zu lassen.… Weiterlesen ...

Der Feind des Skeptikers ist das Lagerdenken

Die neuen Fronten im vermeintlich aufgeklärten Diskurs

Die aufgeklärte Weltanschauung, zu der sich viele bekennen, lebt von einem Ideal: dass Argumente mehr zählen als Zugehörigkeiten, dass Aufklärung mehr bedeutet als Gesinnung, und dass Skeptizismus nicht bloß ein Label, sondern eine Methode ist. Doch im Schatten aktueller Debatten offenbart sich ein paradoxes Bild: Ausgerechnet jene, die sich selbst als besonders aufgeklärt, kritisch und menschlich empfinden, agieren zunehmend im Modus von Tribalisierung, Kontaktschuld und moralischer Höherbewertung der eigenen Blase.… Weiterlesen ...

Trust it, this is science!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog „Die Erde ist keine Scheibe“
und wird hier in leicht überarbeiteter Form wiederveröffentlicht.

Peter Teuschel erinnerte vor einiger Zeit daran, wozu sich die AutorInnen des „Erdblogs“ damals (2017)zusammengefunden hatten: um dem erwartbaren Gegenwind für Ratio und Wissenschaft, den ein „unexpected POTUS“ namens Trump jenseits des Atlantiks mit einiger Sicherheit mit sich bringen würde, halb präventiv, halb kurativ etwas entgegenzusetzen.… Weiterlesen ...

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