Science and Sense – Endruscheit bloggt

Über Wissenschaft, (Pseudo-)Medizin, Aufklärung, Humanismus und den Irrsinn des Alltags

Judith Butlers Performativität: Die Ontologie aller Ontologien? Ein Schwerpunktartikel

Die Singularität der performativen Sprache verschlingt das Reich des Objektiven und Rationalen (Microsoft Copilot)
Hinweis (Juli 2025): Dieser Artikel wurde im Rückblick noch einmal überarbeitet und sprachlich präzisiert. Einige zu absolute Formulierungen wurden entschärft, um den kritischen Gehalt des Textes besser mit der komplexen Denkfigur Judith Butlers in Einklang zu bringen.
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Sprache als Realitätssurrogat? (Ein Schwerpunktartikel)

Sprache als Realitätssurrogat (Microsoft Copilot)

Der zweite der Schwerpunktartikel in der Nachfolge meiner Artikelserie zur Erkenntnisrelativieriung widmet sich einem zentralen Missverständnis der postmodernen Theorieentwicklung – nämlich der Vorstellung, Sprache sei nicht nur Medium, sondern Ursprung von Wirklichkeit. Eine Annahme, die weitreichende – und vielfach verheerende – Auswirkungen auf unser heutiges Verständnis von Erkenntnis, Kommunikation und Realität hat.… Weiterlesen ...

Kuhn und Feyerabend: Epistemologischer Relativismus in der Wissenschaft? (Ein Schwerpunktartikel)

In einer Gesamtbetrachtung zum epistemologischen Relativismus ist es angezeigt, sich auch mit zwei Wissenschaftsphilosophen zu befassen, deren Arbeiten gemeinhin – oder allzu leichtfertig – mit einer Relativierung strenger erkenntnistheoretischer Prinzipien in Verbindung gebracht werden.

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Reihe von Ergänzungen zur neunteiligen Serie über epistemologischen Relativismus. In diesen „Schwerpunktartikeln“ greife ich einzelne Themenaspekte auf, die in der Hauptreihe bereits angeklungen sind, dort aber nicht in der nötigen Tiefe behandelt werden konnten – sei es aus Gründen der Stringenz, der Dramaturgie oder des Umfangs.Weiterlesen ...

Epilog – Plädoyer für die Unparteilichkeit der Vernunft (Erkenntnisrelativismus Teil 9)

Das Gebäude der Vernunft gilt es zu erhalten (Microsoft Copilot)

Von der Theorie zur Identität: Wie postmoderner Relativismus die Grundlage für aktivistische Absolutismen legte

Die späten Ausläufer des erkenntnistheoretischen Relativismus, wie er von Foucault, Lyotard und Derrida geprägt wurde, leben in gegenwärtigen identitätspolitischen Bewegungen weiter – oft ohne, dass deren Protagonisten sich dieser Abstammungslinie bewusst wären.… Weiterlesen ...

Warum Erkenntnisrelativismus ein falscher Weg ist (Erkenntnisrelativismus Teil 8)

Kritischer Blick auf den relativistischen Kosmos (Microsoft Copilot)

Was mit Foucault als Kritik an der institutionellen Erzeugung von Wahrheit begann, wurde bei Lyotard zur Erosion des gemeinsamen Bezugsrahmens – und bei Derrida zur Demontage der sprachlichen Grundpfeiler jeglicher Objektivität. Mit Butler erreicht diese Linie ihren politisch wirkmächtigsten Punkt: Sprache, Macht und Identität verschmelzen zur performativen Realität – und der erkenntnistheoretische Relativismus wird zur sozialen Norm.… Weiterlesen ...

Das Thema Critical Studies (Erkenntnisrelativismus Teil 7)

Ambivalenz der Critical Studies (Microsoft Copilot)

Das Attribut kritisch genießt in der akademischen Welt seit jeher hohes Ansehen. Kritisches Denken gilt als Kennzeichen wissenschaftlicher Redlichkeit und geistiger Unabhängigkeit. Doch mit dem Aufkommen der Critical Studies hat sich die Bedeutung dieses Begriffs verschoben. Kritik bezeichnet hier nicht mehr in erster Linie die methodische Prüfung von Argumenten oder die systematische Hinterfragung von Annahmen, sondern ist zur erkenntnispolitischen Haltung geworden – zur Pflicht, bestehende Machtverhältnisse, Hierarchien und „hegemoniale Wahrheiten“ zu dekonstruieren.… Weiterlesen ...

Judith Butler (Erkenntnisrelativismus Teil 6)

Performativität (Microsoft Copilot)

Was mit Foucault als Kritik an der institutionellen Erzeugung von Wahrheit begann, wurde bei Lyotard zur Erosion des gemeinsamen Bezugsrahmens – und bei Derrida zur Demontage der sprachlichen Grundpfeiler jeglicher Objektivität. Mit Butler erreicht diese Linie ihren politisch wirkmächtigsten Punkt: Sprache, Macht und Identität verschmelzen zur performativen Realität – und der erkenntnistheoretische Relativismus wird zur sozialen Norm.… Weiterlesen ...

Jacques Derrida: Dekonstruktion als Methode (Erkenntnisrelativismus Teil 5)

Der Hammer des Dekonstruktivismus (Microsoft Copilot)

Dekonstruktion als Methode

Derrida entwickelte die Dekonstruktion als eine Strategie, um die scheinbare Stabilität von Sprache und Bedeutung infrage zu stellen. Er zeigte, dass Bedeutung niemals endgültig fixiert ist, sondern sich durch ein unendliches Netz von Differenzen und Kontexten verschiebt („différance“).

Sprache wird nicht als neutrales Medium betrachtet, sondern als ein System von Zeichen, das keine feste Verbindung zu einer objektiven Realität besitzt.… Weiterlesen ...

Jean-François Lyotard: Das Ende der großen Erzählungen? (Erkenntnisrelativismus Teil 4)

Lyotard: Das Ende der großen Erzählungen (Microsoft Copilot)

Jean-François Lyotard gilt als einer der prominentesten Denker der Postmoderne, nicht zuletzt aufgrund seines 1979 erschienenen Werks La Condition postmoderne (deutsch: Das postmoderne Wissen). Der zentrale Satz, der ihm seither vorauseilt, ist berühmt und berüchtigt zugleich:

„Das postmoderne Wissen ist ungläubig gegenüber den Metanarrativen.“

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Michel Foucault: Originärer oder missverstandener Relativist? (Erkenntnisrelativismus Teil 3)

Macht, Wissen und Diskurs: Allegorie auf Foucaults Zentralbegriffe (Microsoft Copilot)

Wenn man über die Entstehung des Relativismus in der modernen Theoriegeschichte spricht, führt an Michel Foucault kein Weg vorbei. Kaum ein Denker des 20. Jahrhunderts hat das Verhältnis von Wissen, Macht und Wahrheit so nachhaltig verunsichert – und zugleich so viele Disziplinen geprägt.… Weiterlesen ...

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