Über Wissenschaft, (Pseudo-)Medizin, Aufklärung, Humanismus und den Irrsinn des Alltags

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Kuhn und Feyerabend: Epistemologischer Relativismus in der Wissenschaft? (Ein Schwerpunktartikel)

In einer Gesamtbetrachtung zum epistemologischen Relativismus ist es angezeigt, sich auch mit zwei Wissenschaftsphilosophen zu befassen, deren Arbeiten gemeinhin – oder allzu leichtfertig – mit einer Relativierung strenger erkenntnistheoretischer Prinzipien in Verbindung gebracht werden.

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Reihe von Ergänzungen zur neunteiligen Serie über epistemologischen Relativismus. In diesen „Schwerpunktartikeln“ greife ich einzelne Themenaspekte auf, die in der Hauptreihe bereits angeklungen sind, dort aber nicht in der nötigen Tiefe behandelt werden konnten – sei es aus Gründen der Stringenz, der Dramaturgie oder des Umfangs.Weiterlesen ...

Relativismus in der Moderne – ein Überblick – (Erkenntnisrelativismus Teil 2)

Der moderne epistemologische Relativismus als zentrales Problem des 20. und 21. Jahrhunderts

Die Relativistenwerkstatt (Copilot nach Prompt des Autors)

In der Geschichte der Philosophie war der Relativismus immer eine herausfordernde und präsente, aber meist randständige Position. Während der Antike und des Mittelalters blieb er eine marginale Strömung, oft als skeptische Provokation verstanden oder als Denkfigur, die vor allem dazu diente, Argumente gegen einen absoluten Wahrheitsbegriff zu testen.… Weiterlesen ...

Erkenntnis, Relativismus und die Krise des Diskurses (Erkenntnisrelativismus Teil 1)

Die Krise des Diskurses durch den Relativismus (Microsoft Copilot)

Einleitung

In den letzten Jahrzehnten haben sich Diskurse über Wahrheit, Wissen und Erkenntnis zunehmend polarisiert. Während klassische wissenschaftliche Methoden auf objektive Überprüfbarkeit setzen, haben Strömungen aus der postmodernen Philosophie und den Cultural Studies Konzepte entwickelt, die objektive Wahrheit als Konstrukt hinterfragen. Dieser erkenntnistheoretische Relativismus hat nicht nur den akademischen Diskurs beeinflusst, sondern auch politische Debatten, Medien und den gesellschaftlichen Umgang mit Wissenschaft geprägt.… Weiterlesen ...

Wissenschaftliche Skepsis und erkenntnistheoretische Prinzipien

Kompass kaputt?

Auf dem Blog der deutschen Skeptiker (GWUP) ist ein Beitrag („Verschiedene Wahrheitsfindungsmethoden und Standortbestimmung der GWUP“ vom 19. Februar 2025) erschienen, der sich mit unterschiedlichen Erkenntniswegen befasst. Offenkundig verfolgt dieser Beitrag die Absicht, den Rahmen abzustecken, in dem Skepsis auf der Grundlage kritisch-wissenschaftlichen Denkens sich bewegen kann / muss.… Weiterlesen ...

Von der anekdotischen Evidenz zur wissenschaftlichen Bescheidenheit

Dogma und Wissenschaft (Symbolbild)

Die Falle der anekdotischen Evidenz: Warum „Mir hat es geholfen“ kein Beweis ist

Es gibt zwei Standardreaktionen, die Kritiker wissenschaftlich unhaltbarer Methoden wie Homöopathie oder anderer Formen der Pseudomedizin regelmäßig zu hören bekommen. Die eine ist das altbekannte

„Wer heilt, hat Recht“,

die andere:

„Mir hat es aber geholfen“.

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Vertrauen in die Wissenschaft – und das heißt?

Die Wissenschaft ist in der Vertrauenskrise – so könnte man meinen, wenn man sich die Diskussionen um Pandemien, Klimawandel oder alternative Heilmethoden ansieht. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Umfragen und Studien, die das „Vertrauen in die Wissenschaft“ messen. Die jüngste dieser Untersuchungen, erschienen in Nature Human Behaviour1, hat mit großem Aufwand das Vertrauen in Wissenschaft und Wissenschaftler in 68 Ländern erhoben.… Weiterlesen ...

Wissenschaftliche Integrität – quo vadis?

Spreu und Weizen – wer macht sich ans Sortieren?

Ich bin ja nur ein kleiner Blogger, der allerdings auch selbst schon wissenschaftlich veröffentlicht und ein Auge auf Tendenzen im Wissenschaftsbetrieb hat. Letzteres ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Warum – dazu stelle ich heute einmal einen wichtigen Teilaspekt vor, die wissenschaftliche Publikationspraxis. Da sehe ich allerlei Düsternis.… Weiterlesen ...

Was können wir wissen? Geistes- und Naturwissenschaften

Photo by Landiva Weber on Pexels.com

Die Frage nach der Erkenntnisfähigkeit der Menschheit, ihrem Umfang und ihren Grenzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Wissenschaften. Dabei haben sich zwei große Lager herausgebildet: die Naturwissenschaften, die sich empirisch-experimentell der Welt annähern, und die Geisteswissenschaften, die das kulturelle, historische und normative Fundament unseres Daseins analysieren.… Weiterlesen ...

Maskentragen und die Empirie

Spiegel online - Teaser

SPIEGEL online berichtet über eine systematische Arbeit von Cochrane zum Effekt des Maskentragens. Kurz gesagt, kommt Cochrane zu dem Ergebnis, dass weder für noch gegen Effekte des Maskentragens bei Infektionsereignissen solide Evidenz vorliegt.

Es handelt sich um eine statistische Metaanalyse, die die Daten aus verschiedenen Einzeluntersuchungen aggregiert und insgesamt auswertet. Neben den systematischen Review ist dies eine der Methodiken für zusammenfassende Arbeiten im Bereich der Empirie.… Weiterlesen ...

Schüßler-Salze, Bachblüten, Homöopathie – ja was denn nun?

Heute war ich beim Podcast „Grams‘ Sprechstunde“ bei der sehr geschätzten Dr. Natalie Grams zu Gast – zu meiner Freude schon zum dritten Mal. Heute ging es – nach Zuhörerwunsch – um Schüßler-Salze und Bach-Blüten, ihre Einordnung aus medizinwissenschaftlicher Perspektive und vor allem um ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede untereinander und im Verhältnis zur Homöopathie.… Weiterlesen ...

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